über philosophisches Kauderwelsch
von ipup press
„Wir sprechen die gleiche Sprache, und doch verstehe ich euch nicht… Sich selbst fremd werden, seiner Sprache und seiner Nation: ist das nicht das Eigentümliche des Philosophen und der Philosophie, ihr ‚Stil‘, das, was man philosophisches Kauderwelsch nennt?“
(Gilles Deleuze & Felix Guattari: Was ist Philosophie?, Suhrkamp: 2000, S. 128)

Das kommt nicht so wahnsinnig überraschend bei den beiden Schwallerköppen.
Nein, in der Tat ist es nicht besonders überraschend. Aber von Schwallerköppen zu reden ist doch etwas unangemessen, da es sich hier nicht um ein Zitat aus Tausend Plateaus (ein aus vielen Gründen schwieriges Buch, das nicht von vielen Verstanden wird) handelt, sondern dem wesentlich klassisch-philosophischen Was ist Philosophie? entstammt (also dem Buch, das von allen sonst so begeisterten Deleuze/Guattari Anhändern, die wiederum größtenteils wirklich problemlos als Schwallerköppe zu bezeichnen sind, verschmäht wird. Gottseidank.).
Mir ist nicht klar, wie die Nähe zu beispielsweise Äußerungen Wittgensteins, nämlich dass man zum Wilden wird, der die einfachsten Ausdrücke der Sprache nicht versteht, wenn man der philosophischen Tätigkeit nachgeht, übersehen werden kann. Bei Deleuze/Guattari wird lediglich eine politische Dimension, nämlich das Hinterfragen von ’selbstverständlicher‘ Sprache und von nationalen Denkweisen, hinzugefügt.
(Wittgenstein ist hier nur exemplarisch genannt, es ließen sich Haufen bilden aus den Philosophen, die sehr ähnliche Erfahrungen machten und diese in der einen oder anderen sprachlichen Form fassten.)
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